Die Entstehungsgeschichte der Firma Feldmeyer
Im Jahre 1912 gründete Hinrich Feldmeyer sein eigenes Holzgeschäft in Bremen.
Nach seiner Lehre im Holzhandel wurde er verantwortlich für den gesamten
Holzeinkauf eines der grössten deutschen Schiffbauunternehmen. Seine Firma
konzentrierte sich dementsprechend zunächst auf die Holzarten, die speziell für den
Schiffbau benötigt werden. Um ein Geschäft in dieser Art der Holzbranche
aufzubauen, war es Voraussetzung, umfassende Kenntnisse und praktische
Erfahrungen in allen europäischen und exotischen Holzarten, in Rund- und
Schnittholz, Konstruktionshölzern und Furnieren zu haben.
Nach dem 2. Weltkrieg 1945 erlitt die deutsche Wirtschaft den totalen
Zusammenbruch. Im Krieg war das Holzlager der Firma Feldmeyer niedergebrannt,
alles im Osten Deutschlands war verloren, nur die Außenwände des
Verwaltungsgebäudes in Bremen standen noch. Was geblieben war, waren
Freundschaften, Fachwissen und der starke Wille, die Tradition im Holzhandel
aufrechtzuerhalten und HIF wieder aufzubauen.
Die deutsche Währung hatte an Wert verloren, Holz konnte nur gegen
Bezugsscheine gekauft werden zu Preisen, die vom Staat festgelegt wurden. Durch
die enge Zusammenarbeit mit dem Schiffbau und der Fischerei-Industrie gab es
einen Neuanfang. Außer mit den Bezugsscheinen „bezahlten" die Fischereifirmen die
Holzfäller und Forstarbeiter mit Fisch. Im Gegenzug belieferte die Firma Feldmeyer
diejenigen Schiffbau- und Fischereibetriebe mit Holz, die für das Land sowohl
politisch-ökonomisch als auch für den einfachen Bedarf an Nahrung am wichtigsten
waren.
Mit der Erholung des Schiffbaus in Deutschland und dem Wiederaufbau der Stadt
Bremen, die im Krieg zu 70 % zerstört worden war, begann auch der Aufschwung der
Firma Feldmeyer, die sehr schnell wieder eine bedeutende Position in der Liste der
norddeutschen Holz-Importeure einnahm.
1932 wurde ein zweiter Sitz der Firma HINRICH FELDMEYER in Rotenburg
gegründet. Hier wurde der Schwerpunkt seit Beginn auf europäische Laubhölzer
gelegt, speziell auf Eichenrund- und -Schnittholz.
Als die Verwendung von Holz auf grossen Schiffen durch neue
Brandschutzbestimmungen Ende der 1950er Jahre verboten wurde, suchte die Firma
nach neuen Märkten, die für den Export von deutschen Laubhölzern offen waren. Um
das Geschäft zu erweitern, wurde es immer wichtiger, eigene Produktionsanlagen zu
besitzen.
Um eine Holzaufarbeitung unter eigener Regie zu haben, die Produktion zu
zentralisieren und einen hohen Grad an Flexibilität zu erreichen, hat HINRICH
FELDMEYER im Jahr 1970 ein Sägewerk in Hemsbünde (in der Nähe
von Rotenburg) übernommen. Die Einrichtungen wurden sofort in ein modernes
Sägewerk umgewandelt und mit neuen Maschinen, Trockenkammern und Lagerhallen
auf einem Gelände von mehr als 80.000 m² ausgestattet. HlF ist heute einer der
bekanntesten Spezialisten für Eiche und Buche in Norddeutschland mit einem
bedeutenden Exportgeschäft.
Hinrich Feldmeyer GmbH & Co. KG • D-27386 Hemsbünde • Rotenburger Straße 14 • Phone: (+49) 4261 / 95410 • info@feldmeyer.de
Hinrich Feldmeyer GmbH & Co. KG • D-27386 Hemsbünde • Rotenburger Straße 14 • Phone: (+49) 4261 / 95410 • info@feldmeyer.de www.feldmeyer.de
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